abazzy.de blog

Jump to content.

Machen Egoshooter zum Amokläufer??

Der Amoklauf von Emsdetten war kaum beendet, da war für viele Politiker bereits klar: Killerspiele haben den Täter zur Gewalt verführt. Sie müssten jetzt endlich verboten werden. Eine Forderung, die so hilf- wie wirkungslos ist. Experten sind sich einig: Kein Spiel macht ein Kind zum Mörder. Littleton, Erfurt, Emsdetten: Die Geschichten ähneln sich. Junge Männer verkleiden sich als gesichtslose Rächer in Schwarz, verschaffen sich Schusswaffen, ziehen als Amokläufer in Schulen. Auch die Reaktionen der Politiker gleichen einander: Sie sehen sich in der Pflicht, etwas Beruhigendes zu sagen, etwas Sinnvolles zu tun. Dann folgt regelmäßig der Ruf nach Medienverboten. Die Kompetenz der Politik bei diesem Thema ist in Deutschland sehr schwach ausgeprägt. Denn eins ist klar – wer in sich keinerlei Potenzial und kein solches Gedankengut in sich trägt kann wohl kaum durch solche Games zum Täter werden. Oft kommt bei den Amok-Tätern zum Vorschein dass es innerhalb der zwischen-menschlichen Beziehungen im Laufe des Lebens einige schwere Missstände gegeben hat. Egoshooter sind allemal eine spannende Abwechslung zum langweiligen Alltag für die die auf solche Spiele stehen. Steigert man sich nicht allzu sehr hinein und ist man von Natur aus kein Gewalttäter dann werden solche Spiele auch nichts daran ändern. Spiele sind fast bei jedem Menschen beliebt. Man kann schöne Spieleabende mit Freunden machen oder auch die Freizeit vor Konsolen oder am PC verbringen. Dabei ist die Onlinewelt die beste Alternative für die die sich keine teuren Spiele leisten können oder wollen und für die die auch öfter mal Abwechslung brauchen. Und dabei bitte keine Angst haben dass aus einem lieben, kleinen Wesen ein kaltblütiges Monster wird dass in die nächste Schule rennt und Mitschüler abknallt. Achten Sie lieber generell auf die Gesamtentwicklung Ihres Kindes!

Reisespiele – statt Hütchenspiel lieber Gameboy

Wenn endlich die Urlaubszeit gekommen ist machen sich viele Familien und Pärchen auf den Weg in ein Urlaubsziel der Wahl. Für den langen Weg werden Reisespiele gekauft und jede Menge Süßigkeiten angeschafft um die lange Fahr möglichst schön zu gestalten. Ob fürs verlängerte Wochenende oder die Sommerferien: Neben einem Buch kann ein schönes Spiel Entspannung und Spaß im Urlaub bringen. Doch meist ist der Koffer schon randvoll. Zum Glück gibt es für die Reise besonders stabile und kleine Spiele die man während der Autofahrt, im Flugzeug oder auf der Busreise spielen kann. Urlaub ist schön aber die Fahrt zum gewünschten Urlaubsort kann verdammt lang werden, besonders wenn der Verkehr es nicht gut mit einem meint oder man im schlimmsten Fall sogar Opfer einer Autopanne wird. Da ist es gut wenn man sich oder wenigstens die Kinder beschäftigen kann – so hat man mehr Ruhe und spart einiges an Nerven. Abwechslungsreiche Spiele gibt es allemal für diese kleinen tragbaren Computer wie Gameboy usw. und so findet man auch für jede Laune und Gelegenheit das passende Spiel für unterwegs. Allerdings sind viele Leute schon so sehr an ihren Computer und an das Internet gewöhnt dass man komischerweise froh ist wenn der Urlaub vorbei ist und man wieder an diesem Medium sitzen kann um alles zu tun was man sonst auch tut – von Emails über online shoppen bis hin zu eben spielen des Lieblingsspiels im Internet. Diese Entwicklung finde ich irgendwie erschreckend! Das Internet sollte sich nicht so weit in den Vordergrund stellen. 1 Stunde Internet pro Tag sollte für ein Kind maximal ausreichen! Schicken Sie Ihr Kind lieber draußen spielen – da gibt es mehr zu entdecken und sogar noch frische Luft umsonst.

Voll im Trend - LANPartys

Ich höre ständig dass einige Leute sich zu LAN-Partys treffen. Ich erkläre jetzt mal was das genau ist für alle die die es auch zunächst nicht wussten. Eine LAN-Party ist ein Zusammenschluss von privaten Computern, welche durch ein vom Veranstalter gestelltes Netzwerk verbunden werden. Dort messen sich die Teilnehmer in Spielen, bei denen Taktik, Strategie und Geschick gefordert werden. Dies klingt zunächst nach einer gesunden Sache – jedoch versinken die User meist in dunklen Kellern tagelang und haben nichts anderes im Kopf als zu spielen zu spielen und zu spielen. Dabei wird sich nicht wirklich gut ernährt sondern man versinkt im jeweiligen Game. Dennoch finden LAN-Partys viele Anhänger. LAN-Partys gibt es bereits seit den 90er Jahren, sind jetzt aber erst so richtig aufgeblüht. Es gibt private und öffentliche LAN-Partys. Bei privaten LANs trommeln Leute ihre Spielekumpanen zusammen und einer von ihnen stellt den Raum zur Verfügung. Bei öffentlichen LANs bietet ein Veranstalter Raum und Strom für die Rechner. Die öffentlichen Partys sind auch grundsätzlich kostenpflichtig und sicher nicht so gemütlich und angenehm wie private weil sich die Spieler untereinander nicht kennen. Zudem ist es nicht leicht für die fremden Gamer ein gemeinsames Spiel zu finden was allen gleichviel Spaß macht. Zudem unterscheidet man noch zwischen Einzelgamern und Games im Team, sogenannten Clans. Durch die, im Gegensatz zum Internet, hohe Datenübertragungsrate über ein LAN-Kabel werden für ein GB nur wenige Minuten benötigt, sodass auch große Datenmengen mühelos übertragen werden können. Ob das immer legal geschieht, bleibt eine offene Frage. LAN-Partys sind auf jeden Fall nur etwas für echte Freaks.

Spiele und Games ergänzen sich

Immer mehr „alte“ Spiele finden den Weg in den Computer. Aber auch neue Spiele finden ihre Brüder und Schwestern für den PC-Bereich. Hier heißen sie dann aber nicht mehr platt „Spiele“ sondern „Games“.
So kommen viele Spiele zu späten Ehren. Während die jüngeren Generationen meinen, das es sich bei den meisten Games um ganz neue Spielideen handelt, wissen alle über Dreißig Jahren das dem eben nicht so ist. Selbst das alte Monopoly, dass es inzwischen auch in zig Brettspielvarianten gibt, kann man auch als PC-Version bekommen. Das gleiche gilt für viele Kartenspiele, aber auch Schach. Unter den Kartenspielen ist derzeit Pokern total in.
Und bei neuen Spielen ist es eigentlich obligatorisch, dass bald sämtliche Versionen auch als Games auf den Markt strömen. So passiert zum Beispiel mit „den Siedlern“.
Eigentlich kann man sagen, dass diese Tendenzen zu begrüßen sind, da auch absolute Spielemuffel doch noch zum Erlernen der alten Spiele getrieben werden und sei es nur über den Computer. Denn die Spielregeln sind logischer Weise natürlich die gleichen. So scheint es nahezu kinderleicht, von den Games zu den handfesteren Brettspielen zu wechseln und umgekehrt.
So können sogar absolute Computer-Junkies mit eingefleischten Gesellschaftsspiele-Cracks mithalten.
Die Spieleindustrie hat auf diese Weise gleich mehrere Absatzmöglichkeiten. Denn es werden so nicht nur die Brettspiele an den Spielenden gebracht, sondern auch die Games an ihre Fans und so etwas kurbelt das bereits angelaufene Merchandising noch zusätzlich an.
Viele dieser Games haben ihren Ursprung aus Filmen, Büchern, Comics oder anderen Gelegenheiten. Heute ist es schon Usus, dass jeder erfolgreiche Film auch noch als Brettspiel oder PC-Game auf den Markt muss. Hier scheint derzeit ein riesiges Käuferpotential zu stecken.